Felix Sturm erboxt sich mit Mühe ein unentschieden gegen Murray

Eigentlich wollte Felix Sturm am gestrigen Abend wieder einen überzeugenden Sieg landen, denn nach seinem letzten Kampf gegen den Iren Matthew Macklin, welchen er knapp gewann, war Sturm doch heftig in die Kritik geraten. Sturm boxte gestern in Mannheim gegen den bisher ungeschlagenen Engländer Martin Murray. Dieser war bis gestern international eher unbekannt, aber eben ungeschlagen. Es reichte allerdings nur für ein zweifelhaftes Unentschieden. Damit verteidigte Sturm seinen WBA-Weltmeistertitel im Mittelgewicht.

Der 29-jährige Brite boxte couragiert gegen den ebenfalls engagierten Felix Sturm. Insgesamt war der Kampf recht spannend, da beide Boxer ähnlich gut waren. Nach meinem Punktzettel war eher Murray leicht vorne, allerdings war der Kamp sehr eng. Das Remis geht also insgesamt in Ordnung. Murray jedoch verdient meiner Meinung einen Rückkampf da er zu jeder Zeit im Kampf einen kompletteren Eindruck machte. Boxerisch war der Kampf gestern Abend aber durchaus ein Leckerbissen. Die beiden Kontrahenten wussten wirklich zu unterhalten.

Im Vorfeld des Kampfes wurde Axel Schulz als Experte gegen Markus Beyer, einem ehemaligem deutschen Box-Weltmeister ausgetauscht. Schulz war beim letzten Kampf Sturms wohl zu kritisch mit der boxerischen Qualität von Felix Sturm. Markus Beyer hingegen verstand es gestern Abend blendend den Kampf und die Leistung von Sturm schön zu reden. Laut diesem hätte Sturm vermutlich jede Runde klar dominiert. Ähnlich sah es nach dem Kampf übrigens Felix Sturm selbst auch. Das sind doch schon alles ziemlich zweifelhafte Experten bei Sat1.

Hinter Sturms Karriere steht aber seit gestern ein noch größeres Fragezeichen als nach der schwachen Vorstellung gegen Matthew Macklin. Anscheinend gehen ihm mittlerweile die Gegner aus. Einen Titelvereinigungskampf gegen einen der anderen Weltmeister der großen Verbände würde Sturm wohl kaum standhalten. Dafür ist er wohl zu schwach. Auch einem Rückkampf gegen Murray oder gar Macklin wird Sturm aber wohl aus dem Weg gehen. Denn wenn er diese Größe hätte, dann wäre er gestern gegen Matthew Macklin angetreten. Einen Kampf gegen Arthur Abraham wird Sturm wohl ebenfalls aus dem Weg gehen. Dieser hatte diese Gewichtsklasse, vor seinem Aufstieg ins Cruisergewicht, doch ziemlich konkurrenzlos dominiert.

Dynamo Dresden wird vom DFB-Pokal disqualifiziert

Der DFB hat entschieden: Dynamo Dresden darf in der nächsten Saison nicht am DFB-Pokal teilnehmen. Grund sind die schweren Ausschreitungen in der DFB-Pokalpartie gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund. Die Strafe wirkt ziemlich hart.

Ob die Dresdner in Berufung gehen um das Urteil anzufechten ist derzeit nicht bekannt. Für Dynamo ist es nach 1991 bereits der zweite Ausschluss in einem Pokal-Wettbewerb. Vor 20 Jahren wurde der Verein bereits für den Europapokal der Landesmeister (Also die heutige Champions League) disqualifiziert. Damals gab es beim Rückspiel gegen Roter Stern Belgrad schwere Krawalle und der Schiedsrichter musste das Spiel abbrechen.

Fakt ist, Vereine wie Dynamo Dresden oder auch kürzlich der FC Hansa Rostock fallen immer wieder mit Ausschreitungen einiger Fans auf. Es gibt regelmäßig verletze Fans oder Ordnungshüter in den Stadien. Allerdings konnte man die Täter bisher nicht wirklich greifen. Daher ist eine solch drastische Strafe generell nicht sehr überraschend. Die Frage die sich mir allerdings aktuell stellt ist: Warum werden die wirklich harten Strafen fast ausschließlich gegen Vereine aus den neuen Bundesländern ausgesprochen? Wenn die Fans von Vereinen wie Eintracht Frankfurt oder St. Pauli gewaltsame Ausschreitungen ausüben, dann wird dies meist heruntergespielt.

Beispielsweise wurden bei dem Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Kaiserslautern(das war übrigens der gleiche Spieltag wie das hier genannte Spiel zwischen Dortmund und Dresden) insgesamt 8 Polizisten durch Randalierer verletzt. Einer wurde von einem 1,7 Kilogramm schweren Stein im Nacken getroffen. Der Beamte war anschließend verletzt. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Polizisten habe ich leider keine Informationen. Diese Vergehen sind mindestens genauso schlimm um eine Disqualifikation vom DFB-Pokal zu rechtfertigen.

Weiterhin ist fraglich in wie weit diese Strafen auch die tatsächlichen Täter erreichen. Leider wirkt es so, als wenn hierdurch lediglich dem Verein ein Schaden zugefügt wird. Die Krawallmacher warten eben aufs nächste Spiel, oder fahren bei Bedarf ins nächste Stadion um Ärger zu machen. Auch die Verurteilung der Ultragruppierungen in diversen Medien halte ich für äußerst fraglich. Denn es werden wohl kaum die Ultras sein, die in den Stadien Krieg gegen gegnerische Fans und Polizei führen.

Derzeit kommt es mir so vor als wenn der DFB die Vereine mit den Problemen alleine lässt. Im Extremfall lässt sich einfach der Verein bestrafen. Die Situation in deutschen Stadien wird sich aber solange nicht ändern, solange der DFB nichts gegen die gewaltbereiten Fans unternimmt. Leider habe ich keine konkreten Lösungsvorschläge um das Problem anzugehen. Aber es tut schon weh, das große Traditionsvereine von einigen Chaoten so zerstört werden. Mittlerweile ist es ja soweit dass Sponsoren abspringen weil diese einen Image-Verlust fürchten.

Veolia denkt über Rückzug als Hauptsponsor bei Hansa nach

Der Umweltdienstleister Veolia ist bereits seit letzter Saison Hauptsponsor beim FC Hansa Rostock. Nach den heftigen Randalen beim Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten FC St. Pauli denken die Verantwortlichen über einen Rückzug des Sponsorings bei Hansa nach.

Wie die Bild Zeitung auf ihrer Internetseite berichtet, denkt Veolia öffentlich darüber nach die Zusammenarbeit mit dem FC Hansa Rostock zu beenden. Dieser Schritt wäre natürlich eine verständliche Reaktion auf die Taten einiger Fans. Das Unternehmen fürchtet dadurch einen großen öffentlichen Schaden. Dies wolle man als Unternehmen natürlich unbedingt vermeiden.

Demnach könnte es für die Kogge ab der nächsten Saison schwer werden einen gleichwertigen und geeigneten Hauptsponsor zu finden. Die Ängste vor ähnlichen Ausschreitungen fürchten sicher auch andere potentielle Sponsoren. Umso bitterer das der FC Hansa gerade in diesem Geschäftsjahr wieder einen recht hohen Verlust erwirtschaftet hat. Außerdem befindet man sich mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Solche Meldungen braucht der Verein nun wirklich nicht, da der Verein nur unnötig unter Druck gesetzt wird.

Auch Dynamo Dresden ergeht es derzeit ähnlich. Denn bei den Dresdnern ist Veolia ebenfalls der Hauptsponsor und drohte nach den Ausschreitungen im DFB-Pokal gegen den amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund mit einer Kündigung des Sponsorings.

FC Hansa gegen St. Pauli… Einfach nur traurig…

Logo des FC Hansa Rostock

Copyright FC Hansa Rostock

Also ich muss schon gestehen: Als ich am Samstag-Abend die Zusammenfassung beim von der Zweitliga-Partie FC Hansa Rostock gegen FC St. Pauli gesehen habe, da kam beinahe der Scham in mir hoch. Scham deswegen, weil ich eigentlich immer stolzer Hansa-Fan war. Ich habe diesen Verein immer verteidigt, immer mitgefiebert und mir auch mal die ein oder andere Träne verdrückt, als es nicht so gut lief.

Was aber die sogenannten Fans vom FC-Hansa am Samstag im Ostsee-Stadion getrieben haben, das war nun wirklich nicht mehr schön. Wie konnte es nur zu so einem Hass zwischen zwei Fußballvereinen kommen? Wie kann Hass überhaupt aus sportlicher Rivalität entstehen? Ganz einfach betrachtet geht es hier lediglich um eine Form der Unterhaltung. Der Spaß hört aber wirklich auf, wenn Fans andere Fans, also den Rivalen, mit Raketen (Pyrotechnik) beschießen. Wieder einmal gab es Verletzte. Wieder einmal wird es Strafen für die Vereine, haupstächlich wohl den FC Hansa Rostock, geben. Die wahren Täter aber sind nicht wirklich greifbar. Für die Öffentlichkeit sind die Vereine Schuld. Bild titelte “Rostock, Deutschlands Fußball-Schande“. Leider lesen zu viele Leute in Deutschland diese Schmierblätter.

Ein Ende ist leider nicht in Sicht. Der Verein Hansa Rostock hat in der Zwischenzeit um öffentliche Unterstützung gebeten. Ich zitiere dazu von der Homepage: “Wir werden weiterhin auf Prävention und Kommunikation setzen und fordern gleichzeitig die Gesellschaft dazu auf, uns bei diesem schwierigen Prozess zu unterstützen. Wir bitten die Verbände, die Politik und die Judikative, uns Vereine mit diesem gesamtgesellschaftlichen Problem nicht allein zu lassen.” Hoffen wir das diese Nachricht ankommt. Das die Verbände nicht nur Strafen verhängen, sondern auch Unterstützung und Hilfe bieten.

Ach und nein, dem Verein werde ich nicht den Rücken kehren. Allerdings denke ich, dass diese “FANS” in den letzten Jahren, dem Verein FC Hansa Rostock, einen nicht mehr wieder gut zu machenden Schaden angerichtet haben. Ob man sich davon jemals erholt, bleibt zweifelhaft. Leider ergeht es vielen anderen Vereinen ähnlich. Insbesondere die ehemaligen Traditionsklubs aus den neuen Bundesländern kämpften in den letzten Jahren immer wieder mit ähnlichen Problemen.

Muss der DHL-Mann das Paket bis zur Wohnungstür bringen?

Urheber: Stefan Kühn (GNU-Lizenz)

Nachdem ich in meinem letzten Urlaub eine eher unangenehme Begegnung mit einem ziemlich unfreundlichen Zusteller von DHL hatte, fragte ich mich: Muss der DHL-Mann mir mein Paket bis an die Wohnungstür liefern? Das Problem war nämlich dass sich der Herr von DHL eben weigerte dies zu tun. Nichtmal nach mehrmaligem (selbstverständlich freundlichem) bitten kam der Herr mir leide rnicht entgegen. Naja, son Paket mit zwei Paar Winterschuhe vom großen Internet-Shuh-Versandhaus ist halt Mega-Schwer.

Bevor es zu dem Kontakt mit DHL zustande gekommen ist, habe ich allerdings noch vergeblich versucht eine Information von der DHL-Webseite herrauszufinden. Leider war dies nicht möglich. Auch ein “überfliegen” der AGBs brachte keinen Erfolg. Nur einige Foren-Beiträge habe ich über google zu dem Thema gefunden. Diese wirkten allerdings nicht immer zuverlässig, da sie teils recht alt waren oder eben zu unpräzise.

Ich entschied also meine Frage an DHL zu richten. Dies tat ich per E-Mail.
Die E-Mail wurde bei DHL zwar fälschlicherweise als Beschwerde angesehen. Genau das sollte sie zwar nicht sein, aber immerhin hat mir DHL dann meine Frage recht genau beantworten können. Ich zitiere aus dem offiziellen Schreiben, welches sogar unterschrieben worden ist:

“Selbstverständlich ist der Zusteller dazu verpflichtet die Zustellung bis an die Wohnungstüre auszuführen”

Das ist schon sehr interessant, denn zum einen ist es schön zu wissen das DHL noch etwas an Kundenzufriedenheit liegt und solche Beschwerden nicht einfach im Müll landen und zum anderen ist es für mich persönlich gut zu wissen wie die Sachlage in diesem Fall ist.
Unabhängig von diesem Schreiben hoffe ich jedoch, dass es in Zukunft nicht mehr zu solch unangenehmen Begegnungen mit dem Zusteller kommen wird. Denn jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag. Das sollte man nie vergessen.

FIFA 12 – Ein erster Eindruck

Cover von Fifa 12 (Copyright by EA-Sports)

Am letzten Donnerstag hat EA-Sports das neue FIFA 12 veröffentlicht. Als großer Fan der Serie musste ich mir das Spiel natürlich sofort kaufen und testen. Die Entwickler der Serie haben ja wieder eine Menge Neuerungen und Verbesserungen versprochen. Unter anderem die sogennante “Player Impact Engine”, welche Zusammenstöße von einzelnen Spielern auf dem Spielfeld noch realistischer aussehen lassen soll.

Mein Eindruck zum Spiel:

Auf der XBOX 360 gefällt mir das Spiel wirklich hervorragend. Die neuen verbesserten Möglichkeiten in der Defensive machen das Spiel noch realistischer als die Vorgänger. Allerdings ist das Spiel durch diese Optimierung subjektiv etwas schwieriger geworden. Es ist nun nicht mehr so einfach möglich eine Gegnerische Mannschaft quasi aus dem Stadion zu schießen. Als Spieler muss man sich nun auch mal mit einen 0:0 zufrieden geben. Außerdem hat EA den Karrieremodus noch etwas verfeinert. Dieser gefällt mir auch wirklich sehr gut. Unter anderem ist es nun wieder möglich in die eigene Jugendabteilung zu investieren. Man kann so auch Talentscouts einstellen, welche dann losziehen in die Region eurer Wahl und nach Talenten suchen. Euch wird dann in Regelmäßigen Abständen über Berichte mitgeteilt welche Spieler ihr verpflichten solltet und welche nicht. Leider habe ich keine Screenshots direkt von der XBOX machen können. Im Internet finden sich jedoch genügend dazu.

Einen Vergleich mit PES 12 konnte ich bisher leider noch nicht machen. Ich werde mir allerdings in den nächsten Tagen mal die Demo anschauen. Allerdings bestätigen diverse Testberichte, dass FIFA auch in diesem Jahr zumindest auf der Playstation 3 und XBOX 360 einen besseren Eindruck macht. Leider hat Konami in den Jahren 2003 bis 2007 nie etwas wirklich innovatives aus ihrem Vorsprung gemacht, so dass man in den letzten Jahren immer mehr den Anschluss verpasst hat. Das ist wirklich schade.

Für mich ist das Spiel eine absolute Kaufempfehlung. Ich würde das Spiel nochmal kaufen, obwohl ich auch Besitzer des Vorgängers bin.

Zurück aus den Ferien

Ich muss wirklich zugeben: In den letzten Wochen war es hier wirklich sehr ruhig geworden. Zum einen lag es daran dass ich nicht im Lande war, sondern im Urlaub auf Usedom und Rügen. Es übrigens sehr schön da. Zum anderen lag es aber auch daran, dass es in den letzten Wochen nicht so wirklich viele Themen gegeben hatte. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen.

Es sind aber dann doch einige Ereignisse geschehen die mich wirklich interessieren bzw. interessiert haben. Denn in diesem September wurden unter anderem die Radsport-Weltmeisterschaften in Kopenhagen ausgetragen. Immerhin gingen 5 Medaillen an deutsche Sportler, darunter zweimal Gold. Das hat mich wirklich riesig gefreut, denn Judith Arndt die ich ja vor einigen Wochen noch beim Dachauer Bergkriterium beobachten konnte wurde bei den Frauen Zeitfahrweltmeisterin. Bei den Männern schaffte es Tony Martin seine exzellenten Zeitfahrqualitäten unter beweis zu stellen. Er gewann das Zeitfahren bei den Männern überragend. Martin ist nach Bert Grabsch und Jan Ullrich der dritte deutsche Zeitfahrweltmeister geworden. Außerdem schaffte er es die Vorherrschaft von Fabian Cancellara in dessen Paradedisziplin zu brechen. Sein nächstes Ziel heißt nun Olympia.

Auch sonst ist in den letzten Wochen in der Sportwelt einiges passiert. Denn mittlerweile ist es fast soweit dass man sagen kann: Sebastian Vettel ist zum zweiten mal Weltmeister. Zwar noch nicht rechnerisch, aber ihm fehlt noch ein kleines Pünktchen in den letzten fünf Rennen. Das ist, nach dem Saisonverlauf zu urteilen, wohl kein Hexenwerk für Vettel.

Auch Vitali Klitschko konnte seinen WM-Titel gegen den Polen Tomasz Adamek erfolgreich verteidigt. Adamek ist wie David Haye aus dem Cruisergewicht ins Schwergewicht gewechselt. Aber hier zeigte sich eindeutig, dass Adamek im Schwergewicht im Grunde genommen nichts zu suchen hat. Wie es nun mit der Karriere von Vatali Klitschko weitergehen soll ist ungewiss. Der mittlerweile 40-jährige ist aktuell wohl nur von seinem jüngeren Bruder Wladimir Klitschko zu schlagen. Dieser Dominiert das Schwergewicht ähnlich souverän. Zu diesem Kampf wird es jedoch wohl kaum kommen. Also ist unklar ob Vitali noch auf den Kampf gegen Großmaul Haye wartet oder demnächst in den Ruhestand bzw. der Politik in der Ukraine weitermachen wird. Hier bemüht sich der ältere der beiden Klitschkos bereits seit Jahren.

Was ist sonst noch passiert? Fußballerisch wird Deutschland momentan vom FC Bayern München wie in besten Zeiten dominiert. Das freut mich zwar nicht besonders, aber das der gebürtige Greifswalder Toni Kroos sehr großen Anteil am Erfolg der Bayern hat, das ist doch interessant. Es scheint also doch am Trainer zu liegen. Denn Jupp Heynckes der Kroos bereits in Leverkusen zu einem der besten und Torgefährlichsten Mittelfeldspieler gemacht hat, der scheint den 21-jährigen wieder neu entdeckt zu haben. Es macht wirklich Spaß diesem Spieler zuzusehen.

Für eine andere Mannschaft hingegen läuft es leider nicht so gut in dieser Saison. Denn Hansa Rostock hat es nach dem erfolgreichem Aufstieg in die zweite Bundesliga bisher noch nicht geschafft einen Sieg einzufahren. Die Saison ist zwar noch lang, aber es zeichnet sich bereits jetzt ziemlich eindeutig ab, dass die Kogge es auch in der restlichen Saison ziemlich schwer haben wird. Ich hoffe jedoch das beste für den letzten DDR-Meister.

Powetkin besiegt Chagaev nach Punkten

Alexander Powetkin (Autor Ya-number1)

Alexander Powetkin hat gestern Abend in einem spannenden Kampf gegen Ruslan Chagaev einstimmig und verdient nach Punkten gewonnen. Mit diesem Sieg gewann der Russe auch den vakanten Weltmeistertitel der WBA im Schwergewicht. Zwischenzeitlich sah es jedoch auch anders aus, denn Chagaev sorgte mit überraschenden Aktionen immer wieder für Spannung in dem Duell der Schwergewichtlicher.

Der bisher noch ungeschlagene Powetkin beherrschte den Kampf von Beginn an und dominierte die ersten fünf Runden problemlos. Chagaev allerdings lauerte immer wieder mit seiner gefährlichen Linken und sorgte das ein oder andere mal für harte Wirkungstreffer. Erst ab der sechsten Runde sah es dann so aus, als wenn Chagaev den Kampf in den Griff bekommen würde. Powetkin wurde schwer getroffen und ging fast zu Boden. Der Russe Powetkin war in dieser Phase des Kampfes einer Niederlage sehr nah. Chagaev hingegen machte nun den Fehler nicht entscheidend nachzusetzen. Teddy Atlas, einst Trainer von Mike Tyson und Henry Maske, führte seinen Schützling Alexander Powetkin, in der Pause vor der achten Runde zurück auf die Siegerstraße. Atlas appellierte an die Ehre von seinem russischen Boxer. “Kämpfe für deinen verstorbenen Vater” schrie er in der Ringpause auf Povetkin ein. Anschließend boxte der Russe den Kampf locker über die zwölf Runden. Chagaev wirkte ab der neunten Runde konditionell nicht gut genug und verlor am Ende einstimmig nach Punkten.

Der Kampf war aus neutraler Sicht extrem spannend, weil er auf einem hohem Tempo geführt wurde. Powetkin war insgesamt der bessere Mann. Nun muss er laut WBA-Regeln innerhalb von 18-Monaten eine Chance auf einen Kampf gegen den Superchampion Wladimir Klitschko erhalten. Ich bin mir jedoch sicher das Powetkin aktuell nicht in der Lage sein wird gegen Wladimir Kltischko zu bestehen. Dafür wirkte er in der Mitte des Kampfes nicht konzentriert genug. Wenn es jedoch nach Evander Holyfield, Ex-Champ im Schwergewicht, geht, dann möchte dieser in den nächsten Monaten gegen Powetkin antreten. Nach einem Sieg gegen diesen könnte der Amerikaner gegen Wladimir Klitschko antreten. Ich halte dies für äußerst unrealistisch, denn Holyfield ist mittlerweile auch 38 Jahre alt und selbst gegen den Russen Powetkin dürfte er es äußerst schwer haben.

Ein Wort noch zur Übertragung, Kommentar und Aufmachung der gesamten Sendung. ARD hat gestern Abend einmal mehr gezeigt das Boxen, speziell im Schwergewicht, nicht eine reine Show- und Verdummungssendung sein muss, so wie es leider schon so oft von den privaten Fernsehsendern vorgemacht wurde. ARD, bitte mehr davon.

Schnäppchen im Internet schnell und einfach finden

Aktuell beginnt wirder überall der alljährliche Sommer-Schluss-Verkauf, kurz SSV. Teilweise wird man in den Läden mit bis zu 70 % Vergünstigungen gelockt. Da jedoch das Wetter momentan nicht so vielversprechend ist, wollte ich mal testen, ob es auch im Internet SSV-Angebote gibt. Dabei bin ich auf die Seite gutscheinrausch.de gestoßen.

In zahlreichen Unterkategorien, von Apotheke & Gesundheit über Handy & Telefon, bis zu Urlaub & Reisen ist hier für jeden was dabei. Hier findet man nicht nur Gutscheine sondern ebenso Links zu aktuellen Schnäppchen. Sehr gut ist auch, dass man hier ganz übersichtlich nach aktuellen Schnäppchen und Gutscheinen aus seinem Lieblingsshop suchen kann.

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Sehr interessant finde ich auch die Funktion, sich neue Gutscheine oder Schnäppchen seiner Lieblings Internetshops gleich per Mail schicken zu lassen. So ist man immer auf dem neuesten Stand und verpasst auch keine Aktionen. Das ist quasi eine Art Gutschein-Newsletter. Auf Google bekommt man hierzu auch noch eine Menge an weiteren Alternativen.

60. Dachauer Bergkriterium wurde heute ausgefochten

Als sportlichen Höhepunkt der Dachauer Volksfestwoche wird traditionell Mitte August das 60. Dachauer Bergkriterium in der Dachauer Altstadt ausgatragen. Organisiert und Verantstaltet werden die Rennen in den unterschiedlichen Kategorien von dem Dachauer Traditionsverein Soli Dachau e.V. In diesem Jahr war es bereits die 60. Auflage des Traditionsrennens. Insgesamt wurden am Montagnachmittag mehrere Rennen in verschiedenen Alters- und Schwierigkeitsklassen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Blasmusik unterstützt, eigentlich typisch für Bayerische Veranstaltungen mit Tradition.

Fahrer beim ersten Rennen

Im ersten Rennen durften die Hobby-Athleten auf ihrem Rennrad ans Werk. Hierfür mussten die Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein und mit einem nach dem BDR als Rennrad anerkannten Fahrrad antreten. Die Hobbyfahrer mussten dabei 12 Runden absolvieren, dass entspricht einer Distanz von 16,5 Kilometern. Mit einer Zeit von 28:01 Minuten kam Florian Reiter als erster ins Ziel. In einem spannenden Rennen setzte er sich letztlich souverän gegen seine Konkurrenz durch. Er verwies Andreas Lumme und Matthias Anders auf die Plätze 2 und 3. Beim Rennen der Hobbyradler trat neben den 23 Männern, mit Gunda Häussler, auch eine Frau teil. Sie erreichte am Ende den 20. Platz und wurde für ihre Leistung vor dem Publikum geehrt.

Judith Arnd beiM Bergkreterium

Im zweiten Rennen starteten die C-Klasse der Männer, gemeinsam mit den Senioren der Stufen 2 und 3. Die Senioren trugen währrend dieses Rennens im übrigen auch die Oberbayerische Bergmeisterschaft aus. In diesem Rennen wurden von den Fahrern insgesamt 34,38 Kilometer zurückgelegt. Unter den Fahrern im Feld konnte man an diesem Montag überraschenderweise eine Weltmeisterin begrüßen. Judith Arndt nahm überraschend in dem 2. Rennen des Dachauer Bergkriteriums teil und belegte am Ende einen zufriedenstellenden 12. Platz. Arndt wurde mehrfach Weltmeisterin auf dem Rad. Sie nahm außerdem mehrfach an den Olympischen Spielen teil. Sie gewann einmal Silber und einmal Bronze. Bekannt wurde sie außerdem für ihre provokante Geste bei der Zieleinfahrt der Olympischen Spiele 2004. Gewinnen konnte das zweite Rennen beim Dachauer Bergkriterium Uwe Kalz, ein Fahrer der Senioren Stufe 2. Er benötigte 54:05 Minuten für die 25 Runden in der Dachauer Altstadt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Robert Glaßl und Matthias Lastowsky. Ebenfalls Fahrer der Seniorenwertung. Der beste Fahrer der C-Klasse wurde Jan Zischka.

Peter Förster

Peter Förster bei der Zieleinfahrt

Im dritten Rennen am Montag Nachmittag trat die männliche U17 an. Auf 22 Runden in der Dachauer Altstadt konnte sich sehr beeindruckend Peter Förster vom RC 1894 e.V. Herzogenaurach durchsetzen. Er konnte sich auf dem 30.25 Kilometer langem Rennen dem zweitplatzierten Marco König über eine Minute abnehmen. Auf Platz drei folgte Johannes Schinnagel. Die Vorstellung von Förster an diesem Nachmittag war sehr souverän. Es würde mich im übrigen nicht wundern, wenn wir von Peter Förster in Zukunft noch mehr hören würden. Aber warten wir es mal ab.