60. Dachauer Bergkriterium wurde heute ausgefochten

Als sportlichen Höhepunkt der Dachauer Volksfestwoche wird traditionell Mitte August das 60. Dachauer Bergkriterium in der Dachauer Altstadt ausgatragen. Organisiert und Verantstaltet werden die Rennen in den unterschiedlichen Kategorien von dem Dachauer Traditionsverein Soli Dachau e.V. In diesem Jahr war es bereits die 60. Auflage des Traditionsrennens. Insgesamt wurden am Montagnachmittag mehrere Rennen in verschiedenen Alters- und Schwierigkeitsklassen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Blasmusik unterstützt, eigentlich typisch für Bayerische Veranstaltungen mit Tradition.

Fahrer beim ersten Rennen

Im ersten Rennen durften die Hobby-Athleten auf ihrem Rennrad ans Werk. Hierfür mussten die Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein und mit einem nach dem BDR als Rennrad anerkannten Fahrrad antreten. Die Hobbyfahrer mussten dabei 12 Runden absolvieren, dass entspricht einer Distanz von 16,5 Kilometern. Mit einer Zeit von 28:01 Minuten kam Florian Reiter als erster ins Ziel. In einem spannenden Rennen setzte er sich letztlich souverän gegen seine Konkurrenz durch. Er verwies Andreas Lumme und Matthias Anders auf die Plätze 2 und 3. Beim Rennen der Hobbyradler trat neben den 23 Männern, mit Gunda Häussler, auch eine Frau teil. Sie erreichte am Ende den 20. Platz und wurde für ihre Leistung vor dem Publikum geehrt.

Judith Arnd beiM Bergkreterium

Im zweiten Rennen starteten die C-Klasse der Männer, gemeinsam mit den Senioren der Stufen 2 und 3. Die Senioren trugen währrend dieses Rennens im übrigen auch die Oberbayerische Bergmeisterschaft aus. In diesem Rennen wurden von den Fahrern insgesamt 34,38 Kilometer zurückgelegt. Unter den Fahrern im Feld konnte man an diesem Montag überraschenderweise eine Weltmeisterin begrüßen. Judith Arndt nahm überraschend in dem 2. Rennen des Dachauer Bergkriteriums teil und belegte am Ende einen zufriedenstellenden 12. Platz. Arndt wurde mehrfach Weltmeisterin auf dem Rad. Sie nahm außerdem mehrfach an den Olympischen Spielen teil. Sie gewann einmal Silber und einmal Bronze. Bekannt wurde sie außerdem für ihre provokante Geste bei der Zieleinfahrt der Olympischen Spiele 2004. Gewinnen konnte das zweite Rennen beim Dachauer Bergkriterium Uwe Kalz, ein Fahrer der Senioren Stufe 2. Er benötigte 54:05 Minuten für die 25 Runden in der Dachauer Altstadt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Robert Glaßl und Matthias Lastowsky. Ebenfalls Fahrer der Seniorenwertung. Der beste Fahrer der C-Klasse wurde Jan Zischka.

Peter Förster

Peter Förster bei der Zieleinfahrt

Im dritten Rennen am Montag Nachmittag trat die männliche U17 an. Auf 22 Runden in der Dachauer Altstadt konnte sich sehr beeindruckend Peter Förster vom RC 1894 e.V. Herzogenaurach durchsetzen. Er konnte sich auf dem 30.25 Kilometer langem Rennen dem zweitplatzierten Marco König über eine Minute abnehmen. Auf Platz drei folgte Johannes Schinnagel. Die Vorstellung von Förster an diesem Nachmittag war sehr souverän. Es würde mich im übrigen nicht wundern, wenn wir von Peter Förster in Zukunft noch mehr hören würden. Aber warten wir es mal ab.