Silvia Neid bleibt Bundestrainerin

Quelle Wikipedia (Autor Frank)

Entgegen aller Vermutungen und Hoffnungen, der deutschen Fußballfans und Kritiker, bleibt die gescheiterte Bundestrainerin im Amt. Ich berichtete bereits in meinem Fazit über die Frauen-Weltmeisterschaft und welche Folgen dies für den deutschen Frauenfußball haben kann. Als Begründung gab Frau Neid an, dass sie sich noch immer motiviert fühlt. Auch der DFB und die Mannschaft stehen hinter ihr, wie sie erklärte.

Leider hat hier der Egoismus und Arroganz der Frau gesiegt, die bei der Weltmeisterschaft als Trainerin durch und durch versagt hat. Sie hat es nicht geschafft ihre eigene Mannschaft so auf den Punkt vorzubereiten, dass diese erfolgreich spielen konnte. Weder sportlich noch mental. Ich denke Silvia Neid hätte verantwortung zeigen müssen, indem sie selbst zurückgetreten wäre. Ein Erfolg bei der Europameisterschaft in zwei Jahren ist damit wohl auch unwahrscheinlich und in Deutschland wohl kaum noch medienwirksam zu verkaufen. Dieser Schritt wird den Frauenfußball in Deutschland nach der gescheiterten Weltmeisterschaft im eigenen Land zurückwerfen. Eigentlich schade, da die Entwicklung der letzten Jahre durchaus positiv war.

Birgit Prinz hingegen hat ihre Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Prinz kritisierte Silvia Neid, da aus ihrer Sicht die fehlende emotionale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Deutschland ein Hauptgrund für den Misserfolg war. Außerdem beklagt sich Prinz über die mangelnde Rückendeckung während der sportlichen Krise.

Bezüglich der sportlichen Entwicklung der deutschen Mannschaft können wir nur abwarten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es in zwei Jahren einen ähnlichen Boom geben wird. Public-Viewing und hohe Einschaltquoten sind dort nur einige Sachen die einknicken könnten. Diese Beobachtung hat man ja bereits zum Ende der aktuellen Weltmeisterschaft. Deutschland erweist sich hier als ziemlich mieser Gastgeber. Schade eigentlich.