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Kostenlose Bilder im Internet finden

Wie finde ich im Internet kostenlose Bilder für die eigene Webseite? Mit dieser Frage quälen sich täglich tausende Betreiber von Blogs und anderen Webseiten. In diesem Artikel möchte ich kurz über eingie Varianten für das beschaffen von kostenlosen Bildern im Internet berichten.
Das ist im übrigen  bereits der vierte Artikel, in dem ich mich über kostenfrei und vor allem legal nutzbare Medien im Internet beschäftige. In den ersten Artikeln ging es bereits um Musik, elektronische Bücher und Schriften (Fonts). Nun möchte ich also erklären wie man im Netz kostenfreie Bilder finden und downloaden kann.

Wofür braucht man Bilder aus dem Internet?

Darüber muss man sich im klaren sein, denn was für Bilder ich mir als Desktop Wallpaper konfiguriere, dass ist eher nebensächlich, denn hier interessiert sich kaum jemand für Urheberrechte. Wichtig ist dies jedoch, wenn ihr Bilder auf eurer Webseite zur Verfügung stellt. Somit verbreitet ihr diese Bilder. Wenn es sich nun um Lizenzpflichtige Bilder handelt und diese Lizenzverträge eine Verbreitung nicht ohne weiteres erlauben, dann kann es teuer werden. Es gibt Rechtskanzleien und Anwälte die haben sich auf Abmahnverfahren spezialisiert und suchen permanent im Internet nach Webmastern die gegen Lizenzverträge für Bilder, Schriften oder auch Musik verstoßen. Deshalb sollte man sich vor Verwendung von solchen Bildern genau über dessen Lizenzbestimmungen informieren. Im Zweifel hilft schon eine kurze E-Mail an den Urheber solcher Bilder.

Wo findet man kostenlose Bilder im Internet?

Autor Florian K. (Quelle Wikipedia)

Es gibt mehrere Möglichkeiten Bilder für die eigene Webseite zu finden. Eine gute Quelle kann Wikipedia sein. Wenn ihr ein Bild zu einem bestimmten Thema sucht, dann sucht ruhig in Wikipedia nach einem Artikel. Bei vielen Artikeln sind Bilder enthalten. Nehmen wir also mal an, ihr sucht ein Bild zum Thema Fußball-Bundesliga. Es gibt dazu einen Wikipediaartikel. In diesem Artikel ist ein Bild der Meisterschale der Bundesliga enthalten. Dieses steht unter der “Creative Commons”-Lizenz. Unter dem Bild sind die Bedingungen, welcher bei Verwendung des Bildes gelten, nachzulesen. In diesem Fall beispielsweise ist eine Weitergabe, unter Nennung des Namens des Autors und eine Weitergabe bei gleichen Bedingungen, gestattet. Dieses Bild könnt ihr also theoretisch auf eurer Webseite wiederverwenden. Dazu solltet ihr natürlich den Namen des Autors und auch der Quelle nennen. Bei vielen Bildern gibt es zu dem die Möglichkeit mit dem Autor Kontakt aufzunehmen. Dies empfiehlt sich immer dann, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr ein Bild verwenden dürft oder nicht. Insbesondere bei kommerziellen Webseiten ist es schwieriger verfügbare Fotos im Internet zu erhalten. Hier ist ein genauer Blick empfehlenswert.

Neben Wikipedia gibt es jedoch weitere Quellen für frei Verwendbare Fotos im Internet. Ein sehr gutes Beispiel ist Quarknet. Hier erhält man für einen Link und einer Mail an die Urheberin die Möglichkeit Fotos auch für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Die Autorin bzw. Fotografin Iris Büntin stellt ihre Werke frei zur Verfügung. Ein ähnliche Möglichkeit bietet die Seite l-seifert.de. Auch hier können die Bilder aus der Rubrik “Kostenlose Bilder” für einen Link frei verwendet werden. Allerdings ist hier eine kommerzielle Nutzung untersagt.

Flickr Bildersuche

Eine weitere interessante Möglichkeit für kostenfreie Bilder ist zum Beispiel flickr. FLickr erlaubt einige Filter bei der Bildersuche. So kann man im Index des Bilderportals nach Fotos suchen die ebenfalls unter der Creative Commons stehen. Hierbei lassen sich Bilder ebenfalls zur kommerziellen Nutzung filtern. Auch hier würde ich empfehlen: Falls es eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Autor gibt. Nehmt sie ruhig war.

Vergesst aber nie die beste Möglichkeit an Bilder zu kommen. Wenn ihr eine Digitalkamera besitzt dann zieht ruhig mal los und knipst selbst ein paar Bilder. Es gibt nichts Einzigartigeres und vorallem nichts einfacheres als eigene Bilder und wenn ihr eure eigenen Bilder online stellt, dann bestimmt ihr selbst über Lizenzbedingungen und könnt eine Weitergabe untersagen beziehungsweise erlauben. Das ist bei Schriften, Musik oder auch eBooks natürlich nicht so einfach. Bilder jedoch sind schnell gemacht.

Fazit

Es gibt sicher noch weitere Varianten an kostenlose Bilder im Internet zu kommen. Eine Suche über Google kann hier viel bringen. Außerdem könnt ihr mit der Google Bildersuche über die erweiterte Suche auch nach Lizenzen filtern. Allerdings wäre ich auch hier sehr Vorsichtig. Wie aber bereits mehrfach erwähnt ist eine Kontaktaufnahme zu Autoren der Bilder immer eine sinnvolle Möglichkeit euch selbst abzusichern.

Kostenlose Schriftarten im Web beschaffen

Nachdem ich in den letzten Wochen bereits darüber berichtet habe wie und wo man im Internet legal und kostenlos und Musik und an Ebooks kommt will ich nun zeigen wie und vor allem wo man Schriftarten (auch Fonts genannt) herunterladen kann. Das ganze selbstverständlich ohne illegalerweise irgendwelche Urheberrechte zu verletzen.

Wozu braucht man Schriftarten?

Kostenpflichtige Fonts

Digitale Schriftarten sind nützlich bei Erstellung von eigenen Präsentationen oder Logos. Auch auf Webseiten sind alternative Schriftarten nützlich. Nicht nur um den Text zu gestalten, sondern viel mehr um Bilder und Headergrafiken mit eigenem Text zu untermalen. Schriftarten sind überaus gefragt und können kostenpflichtig in diversen Sammlungen überall im Internet erworben werden. Diese Schriften können dann für Private Zwecke frei verwendet werden. Kommerziell jedoch nicht immer, hier ist wie immer die jeweilige Lizenz zu beachten. Außerdem gibt es im Internet genügend freie Alternativen. Allerdings gibt es, wie auch bei Musik, Bildern, Filmen und Büchern, also eigentlich allen Medien, das Problem des Lizenz-Wirrwarrs. Wenn man da aber einmal durchgestiegen ist, dann ist es gar nicht schwer Schriften zu finden.

Woher bekomme ich kostenlose Schriften?

Es gibt im Internet einige Portale und Sammlungen die sich mit dem Thema freie Schriften beschäftigen. Zu empfehlen sind dabei folgende Seiten:

dafont.com

dafont ist die Seite mit der besten Sammlung. Die Schriften sind übersichtlich sortiert und man hat die Möglichkeit Schriften nach der Lizenz zu filtern (siehe dazu Screenshot). Des weiteren kann man fast alle Schriften mit einen beliebigen Text bereits auf der Seite anzeigen lassen. Das hilft meist schon vorab bei der Auswahl der richtigen Schrift.

 

1001 Free Fonts

Die zweite Seite die ich hier hervorheben möchte ist 1001freefonts.com. Hier gibt es zwar ebenfalls eine Menge Schriften, jedoch hat man nicht die Möglichkeit nach Lizenzen zu filtern. Außerdem fehlt die Vorschaufunktion, die es bei dafont.com gab. Trotz allem auch zu empfehlen.

MyFont.de

MyFont.de ist ein deutscher Vertreter unter den Seiten über kostenlose Schriftarten. Auf der Seite sind über 5.000 Schriftarten zu finden, leider nicht so schön übersichtlich wie bei dafont.com. Ein Blick auf die Seite kann jedoch trotzdem nicht schaden.

Schriftensammlungen in diversen Blogs

Neben den dafür vorgesehenen Portalen bekommt man in diversen Blogs ebenfalls gute Empfehlungen zu kostenlosen Schriften. Diese sind gut über google zu finden. drweb.de hatte mal eine sehr gute Zusammenfassung von 35 wirklich hochwertigen Schriftarten veröffentlicht. Es gibt jedoch auch andere Übersichten.

Schriftarten kommerziell verwenden

Wenn Ihr Schriften kommerziell verwenden wollt, dann solltet ihr genau darauf achten, dass die Lizenz der Schriftart dieses auch hergibt. Im Zweifel solltet ihr beim Autor des Fonts nochmal nachfragen, zumindest aber informieren, bevor das böse Erwachen in Form einer teuren Abmahnung kommt.

 

Kostenlose eBooks im Web downloaden

Vor kurzem habe ich bereits darüber berichtet, wie man im Internet kostenlos, aber trotzallem legal, Musik downloaden kann. Da sich eBooks zu einer immer ernsteren Konkurrenz für gedruckte Bücher entwickeln, will ich heute über Möglichkeiten berichten, eBooks kostenlos im Internet zu beschaffen. Damit meine ich natürlich nicht das illegale  herunterladen und verbreiten von urheberrechtlich geschützten Werken. Das ist strafbar, dass weiß heute jedes Kind. Ich hingegen meine den Austausch von Werken, welche entweder von den jeweiligen Autoren freigegeben wurden oder aber das Urheberecht aufgrund des Todes vom Autor ausgelaufen ist. Das bedeutet auch, dass viele Bücher mitunter schon älter sind.

Mehr Auswahl bei englischer Literatur

Anzahl von Büchern in verschiedenen Sprachen (Project Gutenberg)

Historisch bedingt gibt es im Internet wesentlich mehr englisch-sprachige Literatur. Wenn Ihr also bereit seid englisch zu lesen, dann ist ein echtes Überangebot an Büchern zu finden. Das gilt im übrigen auch im Bereich der kommerziell vertriebenen eBooks. Auch hier sind wesentlich mehr englischsprachige Bücher, als deutsche verfügbar. Allerdings sind bereits Trends zu beobachten, dass der deutsche Markt hier auch aufholt.

 

Wo kann ich eBooks herunterladen?

eBooks sind im Internet an verschiedenen Orten zu finden. Es gibt diverse Projekte im Internet, die frei verfügbare eBooks sammeln und zum Download anbieten. Es gibt aber auch Verlage und Autoren, die eine gewisse Auswahl Ihrer Werke im Internet zur Verfügung stellen. Hier will ich einige Projekte nennen, die im Bereich eBook schon eine Art Vorbildfunktion leisten.

Project Gutenberg

Nein, der Name des Project Gutenberg ist nicht an unseren ehemaligen Verteidigungsminister angelehnt. Das Projekt ist auch schon um einiges Älter als die Plagiats-Affäre. Project Gutenberg wurde bereits 1971 gegründet. Der Name wurde dem Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg, gewidmet. Auf der Seite können Bücher in 60 Sprachen heruntergeladen werden. Hierbei handelt es sich meist um ältere Literatur, was grundsätzlich nicht negativ gewertet werden sollte. Die Bücher können in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Die gängigsten sind jedoch vertreten: PDF, EPUB und sogar Kindle. Damit sollten die meisten mobilen Lesegeräte abgedeckt sein.

Link: http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page

OpenLibrary

Die zweite große Sammlung von freien Büchern ist die OpenLibrary. Auch hier können freie Bücher heruntergeladen werden. Sämtliche Formate werden auch hier abgedeckt. Nach eigenen Angaben sind in der OpenLibrary bereits über 1 Million eBooks zugänglich.

Link: http://openlibrary.org/

ManyBooks

ManyBooks ist ebenfalls eine Sammlung von eBooks im Internet. Bücher können hier frei heruntergeladen und gelesen werden. Es gibt in der Datenbank von ManyBooks bereits 29.000 Bücher. Allerdings gibt es hier fast ausschließlich englischsprachige Literatur. Bücher können jedoch in allen möglichen Formaten heruntergeladen werden, sogar als RTF.

Link: http://www.manybooks.net/

O’Reilly OpenBooks

Der Verlag O’Reilly beschäftigt sich hauptsächlich mit Literatur aus dem IT-Bereich. Eine Auswahl an Büchern stellt der Verlag kostenfrei als eBook zum Download oder auch zum Online lesen zur Verfügung. Hier ist jedoch zu beachten, dass einige Bücher nur Kapitelweise heruntergeladen werden können. Einige Bücher stehen nur in einer HTML-Version zur Verfügung. Des Weiteren existieren die Bücher nur als PDF, zum Glück ist das jedoch das gängigste Format im eBook-Bereich.

Link: http://www.oreilly.de/online-books/

Galileo <openbook>

Auch der Verlag Galileo Computing bietet mit seinem Projekt openbook einige der eigenen Werke zum Download an. Ähnlich wie bei O’Reilly können Bücher an mobilen Lesegeräten nur Bedingt gelesen werden, denn Bücher stehen meist lediglich als HTML Version zur Verfügung. Man müsste die Bücher also herunterladen und in PDF konvertieren.

Link: http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/

Amazon Kindle eBooks

Amazon bietet im eigenen Onlineshop ebenfalls eine Auswahl an kostenlosen eBooks für das eigene Format an. Auf dem Kindle kann man die Bücher dann lesen. Darunter sind bisher über 6.000 deutsche Werke.

Link zum Amazon Kindle-Shop

Fazit

Wie man sieht, gibt es aktuell eine Menge Literatur zum Nulltarif. Diese kann frei heruntergeladen und gelesen werden. Für mich ist allein der Faktor schon ein riesiger Pluspunkt für einen eBook-Reader.

Kostenlose Musik im Internet – legal

Musik downloaden im Internet – und das auch noch Kostenlos. Gibts nicht? Stimmt nicht immer! Man darf selbstverständlich nicht illegal urheberrechtlich geschützte Musik im Internet herunterladen und eventuell sogar weiter verteilen. Das ist unschön.
Es gibt jedoch Künstler die ihre Musik kostenfrei vertreiben und auch eine Weitergabe von ihren Stücken explizit erlauben. Diese Musiker veröffentlichen Ihre Stücke unter Lizenzverträgen der Creative Commons, einer Non-Profit Organisation, wodurch den Künstlern die Verbreitung der eigenen Musik vereinfacht wird. Das hört sich alles ganz toll an – und das ist es auch.

Wo kann man solche Musik nun herunterladen? Dazu gibt es verschiedene Portale und Quellen im Internet. Die erste Anlaufstelle hierbei sollte die offizielle Creative Commons Seite sein. Hier findet man weitere Links zu verschiedenen Seiten, auf welchen man Musik herunterladen kann. Eine der bekanntesten Vertreter dieser Portale ist Jamendo, hier lässt sich die Musik auch online anhören.
Das ganze ist recht einfach. Musik lässt sich in der Regel als MP3 oder aber im freien Format OGG herunterladen. Dieses Format untertsützen jedoch nicht alle Player. Deswegen bietet sich MP3 in der Regel eher an. Die rein Private Nutzung ist in der Regel hierbei problemlos möglich.

Überlegt man nun jedoch, ob man selber solche Art von Musik, zum Beispiel für kommerzielle Zwecke, wie Filme und Webseiten zu verwenden, dann sollte man sich dringend über die geltenden Lizenzbestimmungen informieren. Bei einigen Werken wird keine kommerzielle Verwendung bzw. Weitergabe gestattet. Daher ist die Musik die mit Creative Commons lizensiert ist nur bedingt zu empfehlen. Trotzallem sollten die jeweiligen Bestimmungen gut gelesen und vor allem verstanden werden.

In jedem Fall empfehle ich die Urheberrechte des Autors zu waren, in dem dessen Name im eigenen Werk genannt wird. Das ist das mindeste was man tun sollte.