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SSH im Browser? Mit FireSSH im Firefix kein Problem

FireSSH im Firefox

Eine Sache hat mich schon immer interessiert. Gibt es sinnvolle Alternativen zu Putty als SSH Client? Ich habe gesucht und eine ziemlich coole entdeckt. Ein Addon für den Firefox macht den Browser zum SSH Client! Dieses nennt sich FireSSH und ist für die aktuelle Version des Firefox verfügbar. Das ganze ist in JavaScript entwickelt worden und macht euren Firefox zu einem echten Terminal. Der Entwickler hat das AddOn unter der Mozilla Public License als Open Source veröffentlicht.

Eine Sitzung öffnet sich dabei in einem neuen Tab bzw. Fenster. Ich startet eine Session in dem ihr in die Adressleiste des Browsers zum Beispiel folgendes eingebt:

ssh://servername(bzw. IP-Adresse):Port(Default 22)

FireSSH Anmelde Dialog

Ziemlich einfach und eine schnelle Möglichkeit mal schnell was am eigenen Server zu prüfen. Um allerdings stundenlang im Termin zu arbeiten und Konfigurationen vorzunehmen, dazu würde ich FireSSH nicht einsetzen. Außerdem finde ich noch nicht wirklich einen Vorteil bei diesem Addon. Denn ein Putty kann auf Windows viel vielseitiger eingesetzt werden. Die Putty.exe ist schnell heruntergeladen und gestartet, auch ohne Admin-Rechte auf dem entsprechenden PC. Bei einem Linux Desktop stellt sich diese Frage eh nicht. Außerdem habe ich festgestellt, dass FireSSH, sobald gestartet, immer die Größe des Firefox verändert. Den Grund habe ich allerdings noch nicht herrausgefunden.

FireSSH ist ein nettes Addon für den Firefox. Es ist beeindruckend was bereits alles mit dem Browser möglich ist. Vielleicht sind in einigen Jahren nur noch wenige Native Desktop-Applikationen notwendig, weil es alle Funktionalitäten bereits im Browser gibt. Aber wer weiß das schon…

Kostenlose Bilder im Internet finden

Wie finde ich im Internet kostenlose Bilder für die eigene Webseite? Mit dieser Frage quälen sich täglich tausende Betreiber von Blogs und anderen Webseiten. In diesem Artikel möchte ich kurz über eingie Varianten für das beschaffen von kostenlosen Bildern im Internet berichten.
Das ist im übrigen  bereits der vierte Artikel, in dem ich mich über kostenfrei und vor allem legal nutzbare Medien im Internet beschäftige. In den ersten Artikeln ging es bereits um Musik, elektronische Bücher und Schriften (Fonts). Nun möchte ich also erklären wie man im Netz kostenfreie Bilder finden und downloaden kann.

Wofür braucht man Bilder aus dem Internet?

Darüber muss man sich im klaren sein, denn was für Bilder ich mir als Desktop Wallpaper konfiguriere, dass ist eher nebensächlich, denn hier interessiert sich kaum jemand für Urheberrechte. Wichtig ist dies jedoch, wenn ihr Bilder auf eurer Webseite zur Verfügung stellt. Somit verbreitet ihr diese Bilder. Wenn es sich nun um Lizenzpflichtige Bilder handelt und diese Lizenzverträge eine Verbreitung nicht ohne weiteres erlauben, dann kann es teuer werden. Es gibt Rechtskanzleien und Anwälte die haben sich auf Abmahnverfahren spezialisiert und suchen permanent im Internet nach Webmastern die gegen Lizenzverträge für Bilder, Schriften oder auch Musik verstoßen. Deshalb sollte man sich vor Verwendung von solchen Bildern genau über dessen Lizenzbestimmungen informieren. Im Zweifel hilft schon eine kurze E-Mail an den Urheber solcher Bilder.

Wo findet man kostenlose Bilder im Internet?

Autor Florian K. (Quelle Wikipedia)

Es gibt mehrere Möglichkeiten Bilder für die eigene Webseite zu finden. Eine gute Quelle kann Wikipedia sein. Wenn ihr ein Bild zu einem bestimmten Thema sucht, dann sucht ruhig in Wikipedia nach einem Artikel. Bei vielen Artikeln sind Bilder enthalten. Nehmen wir also mal an, ihr sucht ein Bild zum Thema Fußball-Bundesliga. Es gibt dazu einen Wikipediaartikel. In diesem Artikel ist ein Bild der Meisterschale der Bundesliga enthalten. Dieses steht unter der “Creative Commons”-Lizenz. Unter dem Bild sind die Bedingungen, welcher bei Verwendung des Bildes gelten, nachzulesen. In diesem Fall beispielsweise ist eine Weitergabe, unter Nennung des Namens des Autors und eine Weitergabe bei gleichen Bedingungen, gestattet. Dieses Bild könnt ihr also theoretisch auf eurer Webseite wiederverwenden. Dazu solltet ihr natürlich den Namen des Autors und auch der Quelle nennen. Bei vielen Bildern gibt es zu dem die Möglichkeit mit dem Autor Kontakt aufzunehmen. Dies empfiehlt sich immer dann, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr ein Bild verwenden dürft oder nicht. Insbesondere bei kommerziellen Webseiten ist es schwieriger verfügbare Fotos im Internet zu erhalten. Hier ist ein genauer Blick empfehlenswert.

Neben Wikipedia gibt es jedoch weitere Quellen für frei Verwendbare Fotos im Internet. Ein sehr gutes Beispiel ist Quarknet. Hier erhält man für einen Link und einer Mail an die Urheberin die Möglichkeit Fotos auch für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Die Autorin bzw. Fotografin Iris Büntin stellt ihre Werke frei zur Verfügung. Ein ähnliche Möglichkeit bietet die Seite l-seifert.de. Auch hier können die Bilder aus der Rubrik “Kostenlose Bilder” für einen Link frei verwendet werden. Allerdings ist hier eine kommerzielle Nutzung untersagt.

Flickr Bildersuche

Eine weitere interessante Möglichkeit für kostenfreie Bilder ist zum Beispiel flickr. FLickr erlaubt einige Filter bei der Bildersuche. So kann man im Index des Bilderportals nach Fotos suchen die ebenfalls unter der Creative Commons stehen. Hierbei lassen sich Bilder ebenfalls zur kommerziellen Nutzung filtern. Auch hier würde ich empfehlen: Falls es eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Autor gibt. Nehmt sie ruhig war.

Vergesst aber nie die beste Möglichkeit an Bilder zu kommen. Wenn ihr eine Digitalkamera besitzt dann zieht ruhig mal los und knipst selbst ein paar Bilder. Es gibt nichts Einzigartigeres und vorallem nichts einfacheres als eigene Bilder und wenn ihr eure eigenen Bilder online stellt, dann bestimmt ihr selbst über Lizenzbedingungen und könnt eine Weitergabe untersagen beziehungsweise erlauben. Das ist bei Schriften, Musik oder auch eBooks natürlich nicht so einfach. Bilder jedoch sind schnell gemacht.

Fazit

Es gibt sicher noch weitere Varianten an kostenlose Bilder im Internet zu kommen. Eine Suche über Google kann hier viel bringen. Außerdem könnt ihr mit der Google Bildersuche über die erweiterte Suche auch nach Lizenzen filtern. Allerdings wäre ich auch hier sehr Vorsichtig. Wie aber bereits mehrfach erwähnt ist eine Kontaktaufnahme zu Autoren der Bilder immer eine sinnvolle Möglichkeit euch selbst abzusichern.

Kostenlose eBooks im Web downloaden

Vor kurzem habe ich bereits darüber berichtet, wie man im Internet kostenlos, aber trotzallem legal, Musik downloaden kann. Da sich eBooks zu einer immer ernsteren Konkurrenz für gedruckte Bücher entwickeln, will ich heute über Möglichkeiten berichten, eBooks kostenlos im Internet zu beschaffen. Damit meine ich natürlich nicht das illegale  herunterladen und verbreiten von urheberrechtlich geschützten Werken. Das ist strafbar, dass weiß heute jedes Kind. Ich hingegen meine den Austausch von Werken, welche entweder von den jeweiligen Autoren freigegeben wurden oder aber das Urheberecht aufgrund des Todes vom Autor ausgelaufen ist. Das bedeutet auch, dass viele Bücher mitunter schon älter sind.

Mehr Auswahl bei englischer Literatur

Anzahl von Büchern in verschiedenen Sprachen (Project Gutenberg)

Historisch bedingt gibt es im Internet wesentlich mehr englisch-sprachige Literatur. Wenn Ihr also bereit seid englisch zu lesen, dann ist ein echtes Überangebot an Büchern zu finden. Das gilt im übrigen auch im Bereich der kommerziell vertriebenen eBooks. Auch hier sind wesentlich mehr englischsprachige Bücher, als deutsche verfügbar. Allerdings sind bereits Trends zu beobachten, dass der deutsche Markt hier auch aufholt.

 

Wo kann ich eBooks herunterladen?

eBooks sind im Internet an verschiedenen Orten zu finden. Es gibt diverse Projekte im Internet, die frei verfügbare eBooks sammeln und zum Download anbieten. Es gibt aber auch Verlage und Autoren, die eine gewisse Auswahl Ihrer Werke im Internet zur Verfügung stellen. Hier will ich einige Projekte nennen, die im Bereich eBook schon eine Art Vorbildfunktion leisten.

Project Gutenberg

Nein, der Name des Project Gutenberg ist nicht an unseren ehemaligen Verteidigungsminister angelehnt. Das Projekt ist auch schon um einiges Älter als die Plagiats-Affäre. Project Gutenberg wurde bereits 1971 gegründet. Der Name wurde dem Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg, gewidmet. Auf der Seite können Bücher in 60 Sprachen heruntergeladen werden. Hierbei handelt es sich meist um ältere Literatur, was grundsätzlich nicht negativ gewertet werden sollte. Die Bücher können in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Die gängigsten sind jedoch vertreten: PDF, EPUB und sogar Kindle. Damit sollten die meisten mobilen Lesegeräte abgedeckt sein.

Link: http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page

OpenLibrary

Die zweite große Sammlung von freien Büchern ist die OpenLibrary. Auch hier können freie Bücher heruntergeladen werden. Sämtliche Formate werden auch hier abgedeckt. Nach eigenen Angaben sind in der OpenLibrary bereits über 1 Million eBooks zugänglich.

Link: http://openlibrary.org/

ManyBooks

ManyBooks ist ebenfalls eine Sammlung von eBooks im Internet. Bücher können hier frei heruntergeladen und gelesen werden. Es gibt in der Datenbank von ManyBooks bereits 29.000 Bücher. Allerdings gibt es hier fast ausschließlich englischsprachige Literatur. Bücher können jedoch in allen möglichen Formaten heruntergeladen werden, sogar als RTF.

Link: http://www.manybooks.net/

O’Reilly OpenBooks

Der Verlag O’Reilly beschäftigt sich hauptsächlich mit Literatur aus dem IT-Bereich. Eine Auswahl an Büchern stellt der Verlag kostenfrei als eBook zum Download oder auch zum Online lesen zur Verfügung. Hier ist jedoch zu beachten, dass einige Bücher nur Kapitelweise heruntergeladen werden können. Einige Bücher stehen nur in einer HTML-Version zur Verfügung. Des Weiteren existieren die Bücher nur als PDF, zum Glück ist das jedoch das gängigste Format im eBook-Bereich.

Link: http://www.oreilly.de/online-books/

Galileo <openbook>

Auch der Verlag Galileo Computing bietet mit seinem Projekt openbook einige der eigenen Werke zum Download an. Ähnlich wie bei O’Reilly können Bücher an mobilen Lesegeräten nur Bedingt gelesen werden, denn Bücher stehen meist lediglich als HTML Version zur Verfügung. Man müsste die Bücher also herunterladen und in PDF konvertieren.

Link: http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/

Amazon Kindle eBooks

Amazon bietet im eigenen Onlineshop ebenfalls eine Auswahl an kostenlosen eBooks für das eigene Format an. Auf dem Kindle kann man die Bücher dann lesen. Darunter sind bisher über 6.000 deutsche Werke.

Link zum Amazon Kindle-Shop

Fazit

Wie man sieht, gibt es aktuell eine Menge Literatur zum Nulltarif. Diese kann frei heruntergeladen und gelesen werden. Für mich ist allein der Faktor schon ein riesiger Pluspunkt für einen eBook-Reader.